Hans-Flesch-Gesellschaft

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Transnational Radio Encounters: “Aesthetics and Territoriality” (Workshop)

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit dem Projekt TRE I Transnational Radio Encounters veranstaltet am Donnerstag, den 23.10.2014, den Workshop unter genanntem Thema. Veranstaltungsort ist das Studio P4, Funkhaus Berlin Nalepastraße.

Weitere Information zum Programm und Ablauf:

“Einladung zum Workshop »Aesthetics and Territoriality« am 23.10.2014 in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

Radio informiert und unterhält nicht nur, es vermittelt auch Kultur, Nationalität und Identität. Mehr als alle anderen klassischen Medien diente es von Anfang an dazu, lokale Dialekte und Traditionen zu bewahren, nationales Selbstverständnis aufzubauen und der Welt die Stimmen Europas zu zeigen, kulturelle Grenzen zu überschreiten und somit die Integration des Kontinents voranzutreiben. Diesem Spannungsverhältnis widmet sich das EU-geförderte Forschungsprojekt Transnational Radio Encounters (TRE). (www.transnationalradio.org)

In unserem zweiten Workshop »Aesthetics and Territoriality« gehen wir den Fragen nach, wie lokale/regionale, nationale oder transnationale/europäische Identitäten mittels Radio ausgedrückt, vermittelt, übertragen und wahrgenommen werden. (https://transnationalradio.org/2014/10/2nd-tre-workshop-coming-up-in-berlin/)

Wir möchten Sie herzlich einladen, am Public Day unseres Workshops teilzunehmen. Am 23. Oktober, im Studio P4 des Funkhaus Berlin Nalepastraße werden zunächst aktuelle Forschungen von TRE vorgestellt. Jacob Kreutzfeldt und Heidi Svømmerkjær sprechen über die Klanggestalt der Nordländer und Golo Föllmer wird zusammen mit einer Gruppe von Masterstudenten der Universität Halle die Rolle von Klangkonzepten anhand eines Korpus´ weltweiter Radiomitschnitte diskutieren. Danach treten David Hendy und Jochen Meißner in einen Dialog über ästhetische Entwicklungen im Hörspiel und Feature Englands und Deutschlands. Als Keynote-Speaker wird sich Katie Moylan in ihrem Vortrag „Accented Radio“ der Frage widmen, wie nationale, soziale und kulturelle Aspekte im Sprechstil ausgedrückt werden.

Wir lassen den Tag mit Radiokunst-Performance ausklingen. „Formal Radio – reloaded“ präsentiert mit „Formal Radio“ von Christian Berner und Frank Schültge einen Klassiker ‘analytischer Radiokunst’ und stellt ihn zwei eigens in Auftrag gegebenen Neuinterpretationen gegenüber: Formal Radio Extra Cheese von den Originalautoren und den digitalen Kommentar ReRodia – mini cut-up procedures for automatic radio listener von Gívan Béla .

Wir freuen uns auf einen spannenden Workshop!

Transnational Radio Encounters

Workshop: »Aesthetics and Territoriality«

Studio P4, Funkhaus Berlin Nalepastraße,

Thursday, 23 October 2014

12:30 – 14:30     Introduction: Aesthetics and Territoriality of Radio

Golo Föllmer & Jacob Kreutzfeld: Welcome and Introduction

Jacob Kreutzfeldt & Heidi Svømmekjær: Sounds of Brotherhood in the Radiophonic North

Golo Föllmer et al.: Transnational Standards, National Identities and International Morning Shows

15:00 – 16:30     Dialogue: Radiophonies of Art, Place and Time

David Hendy: Britishness and Internationalism in Experimental BBC Radio Features – from Lance Sieveking‘s Kaleidoscope (1928) to The Kamikaze Ground Staff Reunion Dinner (1980)

Jochen Meißner: On the Permanetnt Re-invention of the Wheel. Sounds of German Hörspiel

 

17:00 – 18:00     Keynote:

Katie Moylan: Accented Radio

18:00 – 20:00     Get-together: Sandwiches & Drinks

20:00 – 22:00     Radio Art: ›Formal Radio‹ reloaded

Formal Radio (1999),

by Christian Berner/Frank Schültge

Formal Radio Extra Cheese (2014) , transnational version

By Christian Berner/Frank Schültge

Re-Rodia – mini cut-up procedures for automatic radio listener (2014),

by Gívan Béla”

 

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