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Tagung: Von akustischen Medien zur auditiven Kultur?

Die AG Auditive Kultur und Sound Studies der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) führt vom 31.01. bis 01.02.2014 eine Tagung zum Thema “Von akustischen Medien zur auditiven Kultur? – Zum Verhältnis von Medienwissenschaft und Sound Studies” durch.

Die Einreichfrist für Vortragsvorschläge endet am 30. Oktober 2013. Es folgt ein Auszug aus der Ausschreibung:

Der Forschungsbereich „Auditive Kultur und Sound Studies“ hat sich in den letzten Jahren zu einem eigenständigen und breit gefächerten wissenschaftlichen Feld entwickelt, das sich mittlerweile auf verschiedenen Ebenen auch zunehmend institutionalisiert. Die thematische wie methodische Ausdifferenzierung hat sich auch innerhalb der Gesellschaft für Medienwissenschaft vollzogen und einerseits zu einer veränderten Mitgliederstruktur, andererseits zur Umbenennung der AG geführt, die bis zum Herbst 2012 AG Akustische Medien hieß.
Die Bandbreite und zum Teil auch die Heterogenität der unter dem Dach der Begriffe „Auditive Kultur“ und „Sound Studies“ untersuchten Phänomene und Fragestellungen sowie die unterschiedlichen theoretischen Bezüge und methodischen Verfahren spiegeln dabei auch die Vielfalt der an diesem Konsolidierungsprozess beteiligten Disziplinen und Akteure wider. So bricht die mit dem Sound-Begriff verbundene Verknüpfung von natur- und kulturwissenschaftlichen Verfahren sowohl mit einer latenten ‚Klangvergessenheit‘ der Medienwissenschaft als auch mit einer ‚Medienvergessenheit’ der Musikwissenschaft, während die Bestimmung der Erscheinungsformen und Potentiale der Auditiven Kultur einen Dialog zwischen medien- und kulturwissenschaftlichen, musikwissenschaftlichen, literaturwissenschaftlichen, anthropologischen, kommunikationswissenschaftlichen und weiteren Perspektivierungen ermöglicht.
Um diese mit der Umbenennung einhergehende doppelte Neuausrichtung der AG auf den Gegenstandsbereich der Auditiven Kultur und das Forschungsfeld der Sound Studies in einen produktiven Dialog und eine konstruktive zukünftige AG-Arbeit zu überführen, möchten wir alle AG-Mitglieder und Interessierte auffordern, ihre aktuellen Forschungsprojekte vorzustellen (ca. 25 Min.). Da es sich um die erste eigenständige Tagung der AG handelt, haben wir beschlossen, keinen thematischen Schwerpunkt zu setzen. Wir freuen uns allerdings über Bezüge zu einer oder mehreren der folgenden Fragen:
Inwiefern konnten und können die Medienwissenschaften von der Ausdifferenzierung des
Forschungsfeldes Auditive Kultur thematisch, theoretisch und methodisch profitieren?
Auf welche Weise kann umgekehrt die medienwissenschaftliche Forschung durch ihre thematische Ausrichtung, theoretischen Werkzeuge und methodischen Ansätze aktiv zum Forschungsfeld Auditive Kultur und Sound Studies beitragen?
Wie kann eine medienwissenschaftliche Klangforschung in einen nachhaltigen und produktiven Austausch mit ihren Nachbardisziplinen (wie z.B. Musikwissenschaft, Wissenschafts- und Technikgeschichte oder Kommunikationswissenschaft) treten?

Vortragsvorschläge (max. 300 Wörter) sowie eine Kurzbiografie (max. 100 Wörter) senden Sie bitte spätestens bis zum 30. Oktober 2013 an Bettina Schlüter (schlueter@uni-bonn.de) und Axel Volmar (volmar@medienwissenschaft.uni-siegen.de).

Weitere Informationen zur AG Auditive Kultur und Sound Studies: http://auditive-medienkulturen.de.

Vielleicht ist ja der eine oder die andere neugierig geworden!

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