Hans-Flesch-Gesellschaft

Forum für akustische Kunst

Gesellschaft

Wie alles begann …

Die Hans-Flesch-Gesellschaft verdankt ihren Namen einem der Pioniere des deutschen Rundfunks: Hans Flesch war der Autor und Regisseur des ersten deutschen Hörspiels Zauberei auf dem Sender, ausgestrahlt am 24. Oktober 1924.

Die Hans-Flesch-Gesellschaft will angesichts sich verändernder Arbeitsprozesse Bedingungen und Möglichkeiten schaffen, die akustischen Kunstformen Hörspiel, Feature, Radio-Essay und Audio Art im digitalen Zeitalter lebendig zu erhalten und zu stärken.

Es ist Zeit für eine aktive Auseinandersetzung über die Zukunft unserer akustischen Kunstformen. Es ist keine Zeit mehr, sich der Zukunft passiv zu ergeben. Es ist Zeit für einen Zusammenschluss von Autoren, Komponistinnen, Tonmeistern, Regisseurinnen, Schauspielern, Schnittmeisterinnen und Produzenten, also von allen, die Hörkunst schaffen.

Die Hans-Flesch-Gesellschaft will diese Auseinandersetzung sowohl in der Theorie als auch in der Praxis führen und fördern – jenseits des Primats der Wirtschaftlichkeit, jenseits des Primats der Effizienz.

Wir werden mit Institutionen kooperieren, Förder- und Projektanträge entwickeln und Aufführungsmöglichkeiten schaffen. Weitere Aufgabenfelder sind die Nachwuchsförderung und die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung, Lehre und Industrie. Und wir werden uns einsetzen für die Vergabe von Werkaufträgen – denn auch hier gibt es Defizite auszugleichen.

Die wichtigsten Impulse geben die Mitglieder der Hans-Flesch-Gesellschaft selbst: differenziert durch ihre jeweilige Profession, vereint in dem Gedanken, die akustische Kunst weiter zu entwickeln.

Es ist Zeit, damit jetzt zu beginnen.

Berlin, 1.3.2011