Hans-Flesch-Gesellschaft

Forum für akustische Kunst

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CfP: “Transformacoes”

Um “Mediale und Transkulturelle Umbrüche in der lusophonen Populärmusik” geht es in der Sektion des 11. Lusitanistentags in Aachen, und zwar am 16.-19.09. 2015.

Weitere Informationen aus dem Call:

“Sektion des 11. Deutschen Lusitanistentags, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Populärmusik in ihren unterschiedlichsten Ausformungen bildet einen ebenso faszinierenden wie vielfältigen Gegenstand für die Erforschung kultureller Dynamiken im Sinne von Begegnungen, Verschmelzungen, Aneignungen und Transformationen regionaler, nationaler wie globaler Musiktraditionen. Rhythmen und Melodik, Instrumentierung und Arrangements, Formate und Texte sowie nicht zuletzt Produktions- und Rezeptionsformen zirkulieren dabei auf vielfältigen und verschlungenen Wegen und verbinden so unterschiedliche Bereiche wie Folklore und Musikindustrie, globale Popkultur und spezifische Subkulturen länderübergreifend miteinander.
Die portugiesischsprachige Welt teilt nicht nur eine gemeinsame Sprache, sie ist ebenfalls geprägt von reichhaltigen Musiktraditionen.
Im Rahmen dieser Sektion soll „lusophone“ Populärmusik im Hinblick auf ihre historischen und aktuellen Entwicklungen sowie ihre spezifischen Ausformungen und medialen Transformationen diskutiert werden. Dabei können Querverbindungen zwischen den portugiesischsprachigen Ländern ebenso thematisiert werden wie die Fusion regional geprägter Musikstile mit Elementen des globalen Pop und Rock; die ästhetischen Spezifika der vielfältigen Medienwechsel von Musik zwischen Konzert und Theater, Tonträgern, Radio, Film, Video und Internet; die kulturelle Ökonomie transmedial und international agierender Musikerinnen und Musiker, sowohl im Rahmen der Mechanismen globaler Musik- und Medienkonzerne als auch alternativer Produktions- und Distributionsformen; die Spezifik musikalischer Formgebung, die Wechselbezüge von Musik und Text ebenso wie die Rezeptionsformen (Konzerte, LP/CD/mp3, Videoportale, etc.) oder die Einbettung von Populärmusik in (sub)kulturelle „Szenen“; die Herausbildung historischer Musikformen aufgrund von Migration und Kolonisierung ebenso wie bewusst geplante Projekte in der Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Musikstile.
Willkommen sind Vorträge, die portugiesischsprachige Populärmusik aus musik-, kultur-, literatur- und/oder medienwissenschaftlicher Perspektive untersuchen. Das Panel zielt darauf, Untersuchungsansätze aus unterschiedlichen Disziplinen in Dialog zu bringen und miteinander zu verbinden, denn nur so lassen sich die facettenreichen medialen und transkulturellen Umbrüche „lusophoner“ Populärmusik in ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit erfassen.
Organisation des Panels: Dr. Peter W. Schulze (Universität Bremen) & Dr. Marcel Vejmelka (Johannes Gutenberg-Universität Mainz/Germersheim)
Kontakt: pschulze@uni-bremen.de & vejmelka@uni-mainz.de”

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